Gegenaktion in Varnsdorf gegen Hassmärsche

Wir haben in den letzten Tagen über die pogromartige Stimmung gegen Roma in Tschechien (nahe der deutschen Grenze, demnach nahe Dresden) berichtet. Die Roma vor Ort haben den Wunsch geäußert, nicht einfach nur zum Demonstrieren zu kommen und dann wieder wegzufahren. Der Grund: Die Situation würde womöglich noch mehr angeheizt und am Ende stünden sie mit den Reaktionen und Angriffen wiederum allein da. Hilfreicher seien Sachspenden und langfristige Unterstützung. Dahingehend versuchen wir gerade, Strukturen aufzubauen und haben auch euch aufgerufen, zu spenden.

Trotzdem ist es wichtig, zusätzlich dem dortigen Bürger*innen- und Nazi-Mob etwas entgegenzusetzen. Am kommenden Samstag findet wieder einmal einer der inzwischen wöchentlich stattfindenden Hassmärsche statt. Doch diesmal findet ab 10 Uhr eine Gegen-Kundgebung statt – angestoßen von der Initiative „Hass ist keine Lösung“ (von der auch im Radiobeitrag zu hören war).

Wichtig ist uns der Focus, der nicht auf den Bedürfnissen erlebnisorientierter deutscher Linker, sondern auf den Wünschen und Forderungen der unmittelbar Betroffenen, der Roma, liegen muss.

Wir als Libertäre-Tage-Vorbereitungsgruppe können und wollen euch die schwierige Entscheidung „Leipzig oder Varnsdorf“ nicht abnehmen. Wir werden versuchen, noch aktuellere Infos zu bekommen, um es uns allen leichter zu machen, diese zu treffen.

Unterstützung für die Roma in Varnsdorf

In der kommenden Woche wollen AktivistInnen aus Solidarität mit den von rassistischer Gewalt betroffenen Roma dringend benötigte Gegenstände nach Varnsdorf bringen. Wir möchten daher noch einmal dazu aufrufen folgende Dinge beim Infoladen in der Rudolf-Leonhard-Straße 39 abzugeben:
Kleidung gewaschen und in einem akzeptablen Zustand, insbesondere Kinderkleidung
Schulsachen (Stifte, Blöcke, Geodreiecke, Ordner, etc…)
Essen (Schokolade, Obst und andere leckere Dinge, die Freude machen, wenn man sich in einer miesen Lage befindet)
Gegenstände zur Selbsthilfe bei Brandstiftungen (Feuerlöscher, Feuermelder)
Geldspenden

Also schaut bitte alle nach, ob genannte Dinge für euch erreichbar sind! Ihr könnt damit Leuten in einer ausgesprochen schlimmen Lage aktiv helfen.

Radiobeitrag von gestern und Infos zu Antiziganismus+Varnsdorf

Gestern abend 21-22 Uhr gab es auf ColoRadio Dresden (98,4 oder 99,3 MHz) einen Beitrag von Leuten, die vor Ort waren.
Hier der Beitrag: http://freieradios.net/43151

Die Antifa Lausitz hat einen Bericht dr antiziganistischen Demonstration in Varnsdorf vergangenen Samstag auf Indymedia veröffentlicht.

Weitere Infos hier, in Kürze größerer Pressespiegel:
Antiziganismus Watchblog
--> Anti-Roma-Proteste in tschechischer Grenzregion (Antizig-Watchblog, 13.09.2011)
Antiziganismus im Šluknover Zipfel- Herbst 2011 (Recherchegruppe Maulwurf, 11.09.)
Mehrere Artikel zum Thema auf npd-blog.info
Zum Begriff „Zigeuner“ bzw. „Sinti und Roma“: Mehr als ein Streit um Worte (der Freitag, 02.06.)

[CZ] Pogromstimmung in Varnsdorf

Seit einigen Wochen gibt es im Schluckenauer Zipfel in Tschechien, unweit von Dresden, pogromartige Stimmung gegen Roma. Schon an den vergangenen Samstagen gab es Demonstrationen, die in aggressiven Märschen auf die Romahäuser endeten. Bisher hat die tschechische Polizei die aufgebrachte Menge rechtzeitig stoppen können. Brennpunkt war vor allem Varnsdorf, Gegenproteste gab es bisher so gut wie gar nicht. Grund genug für uns, Varnsdorf mal einen Besuch abzustatten und zu schauen, wo, wie und ob die betroffenen Roma unterstützt werden können.

Also fuhren wir am Samstagmorgen mit einer kleinen Gruppe nach Tschechien. Ohne wirklich zu wissen, wie wir die Sache angehen sollen und mit einer guten Portion Angst. Varnsdorf ist ein verschlafener kleiner Ort, nichts deutet darauf hin, dass hier in ein paar Stunden wieder einige hundert Nazis versuchen würden, Romahäuser anzugreifen. Kurz bevor die Demonstration starten soll, sind vereinzelte Kleingruppen zu sehen, einige auch gut als Nazis zu erkennen. Zu Auseinandersetzungen zwischen Roma- und Nazigruppen kommt es dennoch nicht.

Erste Kontaktversuche mit Menschen vor Ort gestalten sich schwierig, das Thema Rassismus gegen Roma scheint Tabu zu sein, selbst bei ansonsten reflektiert erscheinenden Menschen ist kaum Gesprächsbereitschaft vorhanden. Das Gefühl bleibt, dass nicht ein aufgebrachter Bürgermob als Problem wahrgenommen wird, sondern die „nicht anpassungsfähigen“ Roma, selbst bei angeblich „Alternativen“, oder „Linken“.

Der erste Versuch, sich mit den Bewohner*innen eines der zwei im Fokus stehenden Romahäuser auszutauschen, gestaltete sich auf Grund der Sprachbarriere als besonders kompliziert. Trotzdem wurden wir sehr freundlich empfangen. Nach einigen Verständigungsschwierigkeiten kam jedoch Hilfe in Form von Mitarbeiter*innen der Initiative „Hass ist keine Lösung“. Diese hat sich vor zwei Wochen auf Grund der aktuellen Stimmung gegründet. Sie konnten uns viele interessante Infos geben und uns bei der Kommunikation unterstützen.

An dem Haus selbst schien die Stimmung vor und nach der Demonstration eigentlich relativ gelassen. Während der Mob unterwegs war, wurde sich im Haus gesammelt und es gab ein Programm zur Ablenkung für die Kinder, für sie ist die Situation besonders schwer zu verstehen. Die ganze Zeit waren Polizeikräfte rund um das Haus sehr stark vertreten, so dass wir uns doch einigermaßen sicher fühlen konnten. Auch schien die Kommunikation zwischen Roma und Polizei/Antikonfliktteam recht unbeschwert zu laufen. Zwar gibt die Regierung kein antirassistisches Statement zur Lage, aber Angriffe auf die Häuser der Roma sollen auf jeden Fall verhindert werden.

Von der Demonstration selbst konnten wir aus dem Haus nicht viel mitbekommen, jedoch schien sie wesentlich kleiner und es schien auch weniger Ausschreitungen als letzte Woche zu geben, zumindest in unmittelbarer Nähe des Hauses. Der Spuk dauerte nicht lange an, wir hatten erst befürchtet, das Haus bis zur Nacht nicht verlassen zu können. Gegenproteste gab es auch diese Woche nicht, ein paar kritische Presseteams und die wenigen Leute, die versuchten, den Betroffenen direkt am Haus beizustehen, waren alle erkennbaren oppositionellen Kräfte. In Varnsdorf selbst scheint es niemand zu geben, der sich auf die Seite der Roma stellen möchte. Dennoch berichtet die Initiative „Hass ist keine Lösung“ von der obskuren Dorfgemeinschaft, die jeden Samstag im Mob durch die Straßen marschiert und den Rest der Woche freundlich die grüßt, deren Häuser sie stürmen will. Ebenfalls scheint sich der Hass bis Dato rein auf die Roma zu konzentrieren und in keine allgemein-faschistische Stimmung umgeschlagen zu sein. So berichteten äußerlich als subkulturelle Linke zu Erkennende, dass sie im Ort noch nie Anfeindungen ausgesetzt waren.

Trotz dieser Eindrücke sollte sich vergegenwärtigt werden, in welche Zwangslage Menschen gebracht werden, wenn sie sich allwöchentlich dieser Anspannung aussetzen müssen. Hinzu kommen die täglichen Schutzschichten und die Angst vorm Versagen der Polizei. Der Hass gegen die „nicht anpassungsfähigen“ Roma geht klar von einem großen Teil der Bürger aus, wird aber angestachelt von der rechtsradikalen Partei DSSS. Von ihr werden auch organisierte Nazis aus ganz Tschechien und Teilen Deutschlands zu den Brennpunkten mobilisiert. Der Hass gegen Roma ist nichts Neues, immer wieder kommt es zu Anfeindungen und Angriffen, erinnert sei hier nur an Litvinov im Herbst 2008. In der aktuellen Lage werden die Roma zwar gut von der Polizei beschützt, wie lange diese aber Unterstützung leisten kann und will, ist fraglich, vor allem wenn sich die aggressiven Proteste auch weiterhin auf andere Ortschaften ausbreiten.

Aktuell schätzen Beobachter*innen vor Ort die Lage so ein, dass eine offensive politische Arbeit in Varnsdorf die Stimmung eher anheizen als verbessern würde. Wichtig scheint ein längerfristiges Netzwerk aus wirklich antirassistischen Akteur*innen in der Region. Unmittelbar, so teilten die Bewohner*innen des Wohnheims „Hotel Sport“ mit, würden allgemeine Güter gebraucht. In den prekären Lebenssituationen mangelt es vor allem an Kleidung für die Kinder, Schulsachen, Nahrung. Deshalb möchten wir zu einer Sachspendensammlung im AZ Conni in Dresden aufrufen.

Weitere Infos und ein Interview gibt es am Montag (19.09) zwischen 21 und 22 Uhr auf ColoRadio. Außerdem wird es im Rahmen der Libertären Tage am Freitag (23.09) um 20 Uhr im AZ Conni eine Infoveranstaltung des Internationalen Referats der Antifa Tschechien zur Lage in Varnsdorf und Umgebung geben.
Englische Infos gibt es auf romea.cz, einen Artikel auf Deutsch bei addn.me.

Es geht los..

Es ist soweit, die Libertären Tage 2011 beginnen heute offiziell.
Allerdings haben sich in den letzten Tagen wie erwartet noch einige Programmpunkte verändert: Es ist neues dazugekommen, altes wurde abgesagt oder verlegt, und so weiter. Deshalb wollen wir darauf hinweisen, dass die gedruckten Programmflyer nicht mehr aktuell sind, das ständig aktualisierte Programm gibt es immer im Wiki oder live am Infopunkt im AZ Conni, der täglich von 12:00 bis 18:00 Uhr besetzt ist. Für dringendere Fälle wird auch auf der Infonummer unter 01578/4292213 möglichst immer jemand erreichbar sein.

Pogromartige Stimmung gegen Roma in Tschechien

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche verhinderten tschechische Spezialeinheiten der Polizei ein Pogrom gegen Roma in Varnsdorf (CZ, 80km östlich von Dresden). Der Hass geht von normalen Bürger*innen aus, die auch als Mob durch die Straßen ziehen – Neonazis wie die „Freie Jugend“ oder die DSSS nutzen die Gelegenheit. „Nichtanpassungsfähige“ sollen nicht mehr in die Region ziehen, „Zigeuner sollen arbeiten“, „Der Topf läuft über“, „Tschechien den Tschechen“, „Zigeuner ins Gas“. Gegen Rassismus und Antiziganismus protestieren nur wenige.

Während Neonazis für den 17. September schon wieder zu einem Aufmarsch in Varnsdorf aufrufen, verharmlost die Sächsische Zeitung die rassistisch motivierten Ausschreitungen. Demnach waren sie “der vorläufige Höhepunkt der seit Wochen anhaltenden UNRUHEN zwischen der tschechischen Bevölkerungsmehrheit und der Roma-Minderheit in der von hoher Arbeitslosigkeit geprägten strukturschwachen Region”.

Direkt vor unserer Nase fürchten Menschen Tag für Tag um ihre Wohnungen, ihre Kinder, ihr Leben. Sie werden bedroht von einem rassistischen Mob, der nicht vorrangig aus Neonazis besteht, sondern aus den ganz normalen Nachbarn und Nachbarinnen, den ganz normalen BewohnerInnen von Rumburk, Varnsdorf und von Nový Bor. Sie sind gezwungen im Feindesland zu leben. Sie brauchen unsere Unterstützung.

Wie ist der nächste angekündigte Nazi-Aufmarsch am 17. September einzuschätzen? Stand der Dinge ist, dass die tschechische Polizei die Bürgermobs bis jetzt davon abhält, zu den Roma-Häusern zu gelangen. Die Frage ist, wie lange noch. Wir werden uns und euch in den nächsten Tagen möglichst aktuell informieren und versuchen, einzuschätzen, was nun sinnvoll ist, zu tun. Ob es der Besuch eines Vortrags oder Workshops ist, ob es eine Gedenkdemonstration ist, die an das Pogrom(!) in Hoyerswerda von ’91 erinnert, oder ob es eben ist, gemeinsam nach Varnsdorf zu fahren (ca. 2h mit dem Zug).

Wir zitieren unseren eigenen Blog: „Wie sollen wir über Utopien nachdenken, wenn wir einfach nicht dazu kommen?“ (weil immer Dinge passieren, auf die reagiert werden muss) – ja, das ist es eben: auf die reagiert werden MUSS.

Aktualisierungen zur Situation in und um Varnsdorf sowie Entscheidungsfindung dazu wird es auf dem Blog geben, an Infowänden und jeden Tag beim offenen Austauschtreffen.
In jedem Fall: haltet Augen und Ohren offen!

Hier ein paar Links zu aktuellen Artikeln:
Eine Kleinstadt will Roma loswerden (taz, 05.09.)
Antiziganistische Pogrome in Tschechien (Mut gegen Rechte Gewalt, 09.09.)
Pogromstimmung gegen Minderheit (Blick nach Rechts, 12.09.2011)
Bericht auf addn.me (13.09., aus diesem Artikel haben wir Auszüge verwendet)
… und auf indymedia (13.09.)

For those who do not speak German…

… please feel welcome to our anarchist week „Libertäre Tage“ in Dresden – our events are open to you too. Thanks to ContraInfo you can find the invitation text online in several languages: in English, in Greek, in Italian, and in Portuguese.
We also have our discussion text on awareness in English and Spanish (thanks to lingua•trans•fair!).

Unfortunately, this „being open“ is limited – nearly all speeches and workshops will be in German language, next to nothing on this blog is in English, and so on. We weren‘t able to organize it in a better way – this time at least. But we‘d still like to have talks and discussions in English (many people in Germany, especially the young ones, can speak English) or other languages!

We hope that next time we will have more resources (e.g. time) at our hands to really achieve multilinguality.

Kritik und Feedback

Die Vorbereitungsgruppe der Libertären Tage ist, wie jede andere Gruppe auch, nicht unfehlbar. Wir sind überlastet und hoffen, dass alles klappt, was wir vorbereitet bzw. uns gedacht haben. Wir hoffen, dass viele gestaltende und weniger konsumierende Menschen kommen. Wir hoffen, dass hier mal wieder etwas Motivierendes passiert, denn das ist bitter nötig. Was in dieser Situation noch mehr als sonst treffen kann ist, auf Kritik schlecht reagieren zu können, weil sie einer/m z.B. über drei Ecken zu Ohren kommt. Dies ist gerade öfter der Fall.

Kritik, positive und negative, ist wichtig für eine Weiterentwicklung. Stehenbleiben und uns selbst feiern ist nicht unser Ziel – wir brauchen eure Kritik, auch wenn’s manchmal hart ist. Wenn mensch so etwas organisiert, verliert mensch schnell den „Außen-“ oder „Draufblick“ und ist daher auf Feedback/Rückmeldungen von anderen angewiesen. Bisher haben wir immer versucht, auf Veränderungsvorschläge o.ä. einzugehen – auch nach den Rückmeldungen vom letzten Jahr. Das wollen wir so weiterführen. Dies geht allerdings nur, wenn dieses Feedback auch zu uns gelangt – ansonsten haben wir keine Chance.

Wenn ihr (positive und/oder negative) Kritik zu den Libertären Tagen an sich, dem Programm, der politischen Ausrichtung, der Organisation, Blogeinträgen, Artikeln, Äußerungen etc. habt, dann teilt uns das bitte sofort mit (so dass sich kein Ärger über längere Zeit aufstaut), möglichst direkt (je größer der Umweg, umso größer der „Stille-Post-Effekt“), am besten mündlich, face-to-face (um das Risiko von Missverständnissen zu verringern) und bitte respektvoll (um Verletzungen zu vermeiden und dem bisherigen Orga-Aufwand Rechnung zu tragen). Wie, wann und wo geht das?

Unser letztes Vorbereitungstreffen findet Donnerstag 18 Uhr im Infocafé statt – wenn ihr was loswerden wollt, könnt ihr das gern davor, ab 17 Uhr am selben Ort tun. Wenn das nicht passt, ist eine Mail auch was Gutes. Auch während der Libertären Tage gibt es jeden Tag um 12Uhr (für arbeitende Leute auch nochmal abends) ein „Offenes Austauschtreffen“ am Infopunkt, wo dann auch Raum für Kritik und Transformation der Libertären Tage da ist. Zudem wird es Feedback-Plakate und -Zettel geben.

Talk to us ;-)

Programm aktualisiert, Flyer downloadbar

In den letzten Tagen sind nochmal einige Programmpunkte dazugekommen. Die Programmflyer gingen auch recht schnell weg, da wir sie ins „terminal“ („Blatt für unterbliebene Nachrichten“) und in die „Freidruck“ (Zeitung der Schüler*innenvernetzung „Freie Vereinbarung“) einlegen konnten. Dies beides hat uns dazu bewogen, nochmal aktualisierte Programme nachzudrucken. Die aktuelle Version des Programmflyers schwirrt jetzt umher und steht euch auch unter „Programm“ zum Download bereit.

Wenn ihr euch unter manchen Veranstaltungstiteln nichts vorstellen könnt: Zu den meisten gibt es inzwischen Ankündigungstexte. Diese findet ihr im Wiki.

Voraussichtlich werden auch noch kurzfristig zusätzliche Programmpunkte dazukommen – deshalb ist es sinnvoll, diesen Blog zu verfolgen sowie während der Libertären Tage öfter mal am Infopunkt incl. Zettelwänden (@ AZ Conni) vorbeizukommen. Dann müsstet ihr eigentlich immer auf dem neuesten Stand sein.

Es ist für uns schon jetzt schwer möglich, alles zu überblicken. Wir geben uns Mühe. Trotzdem erwartet bitte nicht, dass alles „schon irgendwie läuft“. Guckt, wo ihr selbst noch was beitragen könnt/wollt. Fragt nach, wenn ihr was helfen wollt, aber nicht wisst was. Lasst euch vom „vorgesetzten“ Programm nicht irritieren – die Libertären Tage sind keine Konsumveranstaltung, sondern das, was ihr draus macht. Wir als Vorbereitungsgruppe versuchen „nur“, bestmögliche Rahmenbedingungen für eure und unsere Selbstorganisation zu schaffen – nicht, diese zu ersetzen ;-)

Fahrrad-Bau-Action am 06.+08.09. @DIY-Werkstatt

Hey, wie geil wär das denn, wenn wir Libertäre-Tage-Fahrräder zum Ausleihen hätten?

Ein Fahrrad kann nie schaden. Schnell, flexibel, CO2-arm, Straßenbahnstress-ersparend. Da die Veranstaltungsorte der Libertären Tage in der Stadt verteilt sind, Leute von außerhalb teilweise aber keins mitbringen (können), wollen wir welche reparieren.

Wenn ihr also
- ein (halb-)kaputtes Fahrrad im Keller habt oder findet oder
- keins habt, aber bauen/helfen wollt
…dann kommt am Dienstag und Donnerstag auf den Wagenplatz Leipziger Straße. Da findet ihr die DIY-Werkstatt der Werk-Stadtpiraten, die von 15-19 Uhr geöffnet hat.
Werkzeug und Know-How müsste soweit vorhanden sein.
Eine detailliertere Wegbeschreibung und weitere Infos über das Projekt findet ihr auf ihrem Blog.