Letzte Chance, auf dem Programm-Flyer zu erscheinen

Morgen (Sonntag) drucken wir die Programmflyer.
Veranstaltungen oder Programmpunkte, die noch darauf erscheinen sollen (und von denen wir noch nichts wissen) sollten sich daher schnellstens mal melden – am besten per Mail an libertaere-tage(at)notraces.net. Vielleicht klappt es dann noch.

Das heißt nicht, dass ab morgen keine Programmpunkte mehr dazukommen können/sollen! Gern kann es auch noch spontanere Ankündigungen geben – manche Veranstaltungen entstehen auch erst auf den Libertären Tagen selbst. Für solche Dinge steht dann Folgendes zu eurer und unserer Verfügung: dieser Blog hier, das Wiki (online) und dann die riesige Zettelwand (offline). Dinge, die wir bis morgen nicht wissen, können einfach nicht mit auf den Flyer gedruckt werden.

Vorausblick: Später gibt es dann (sofern wir das noch schaffen…) noch ein kleines Heftchen mit den Veranstaltungen incl. Ankündigungstexten (damit ihr ungefähr wisst, worum es jeweils gehen soll). Die meisten Ankündigungstexte könnt ihr aber auch schon jetzt lesen, wenn ihr ins Wiki guckt und auf die entsprechende Veranstaltung draufklickt.

Solidarität mit den Betroffenen der §129-Verfahren!

Wie sollen wir über Utopien nachdenken, wenn wir nicht dazu kommen? Wenn wir als „Extremist*innen“ bezeichnet und als solche mit Repression überzogen werden, wenn Telefone abgehört, Wohnungen und Projekte durchsucht werden, wenn wir uns bewusst machen, zu was staatliche Organe alles fähig (und gewillt) sind, spätestens dann spüren wir alle: Repression wirkt. Verdammte Scheiße.

Wir werden Wege finden, uns nicht kaputt machen zu lassen. Wir werden Wege finden, und zu organisieren. Wir werden vorsichtig, aber nicht handlungsunfähig sein. Wir werden lernen, uns gegenseitig aufzufangen.

Die Libertären Tage wollen dazu beitragen. Wenn ihr zu den Libertären Tagen kommt, kann ein bisschen Ortskenntnis nicht schaden. Hier gibt es mehr Infos über die Situation in Sachsen und Dresden, die Denunziation linken und antifaschistischen Engagements, den Stand der Repression und der §129-Verfahren wegen „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ sowie über Gegen-Aktivitäten:

Kampagne 129eV
Kampagne Sachsens-Demokratie

Awareness-Diskussion Montag 18:00/monday 6pm @Infocafe /// text now in EN und ES

Erinnerung: Am kommenden Montag gibt es eine Diskussion zu Diskriminierung und Unterdrückung in der linken Szene und auf den Libertären Tagen – und dazu, wie wir mit so etwas umgehen können/wollen. Hier der Text, der dazu schon entstanden ist, auf deutsch. Eine englische und spanische Übersetzung kommt hier:

Reminder: On coming monday there will be a discussion about discrimination and oppression in the „left scene“ and while „Libertäre Tage“ – and how we can deal with that. Here is a text, which was already written about that – now translated into English and Spanish:

Hechtfest is coming: LiTa-Stand, Infocafe- und Mini-Ramp-Eröffnung, Sachsens-Demokratie-Solicocktailstand, 20 Jahre Conni

Kommenden Freitag bis Sonntag ist Hechtfest. Soll heißen: das Hechtviertel und seine komischen Bewohner*innen feiern sich selbst :)
Auch die Libertären Tage werden mit einem Infostand nebst Klamotten-Bedruck-Möglichkeit vertreten sein. Also wenn ihr euch noch einbringen wollt oder Fragen habt, die ihr schon immer mal stellen wolltet: Ihr findet uns an unserem Lieblings-AZ, das in diesen Tagen seinen 20.(!) Geburtstag begeht.
Einen weiteren Stand am Conni mit Cocktails zu Solipreisen (für die Betroffenen der §129-Verfahren) gibt es von der Kampagne Sachsens-Demokratie.
Unsere Freund*innen von der neuen Infocafe- bzw. Infoladen-Crew sind nach wochenlanger Umbau- und Vorbereitungsphase stolz, am Hechtfest-Wochenende das Infocafe auf dem Conni-Gelände (wieder-)eröffnen zu können.
Noch mehr Eröffnung: Wenn morgen mit dem TÜV alles glatt geht (bestimmt…), steht die neu gebaute Mini-Ramp im Conni-Hof zum Be-Skaten und Ausprobieren bereit :)

Alles in allem ein Großereignis, das ihr euch nicht entgehen lassen solltet…
Bis dann!

Sorry + Klarstellung

Der alte Text zu „Organisatorischem“ war missverständlich.

Z.B. die folgende Passage: „Hinweis: Bevor du eine fremde Wohnung betrittst, solltest du (ohne zu telefonieren!) in Erfahrung bringen, ob gegen die nette Pennplatz-Bieterin ein §129-Verfahren läuft (in diesem Fall lieber dankend ablehnen – oder willst du auch in der Akte auftauchen?). „

Eine Klarstellung dazu: Nichts von alledem war als Entsolidarisierung mit Betroffenen der laufenden §129-Verfahren gemeint – NICHTS LÄGE UNS FERNER!
Es war augenzwinkernd-ironisch gemeint – so etwas kann allerdings leicht zu Missverständnissen und Verletzungen führen, was auch geschehen ist. Das tut uns sehr leid.

Organisatorische Infos gibt es in Kürze wieder auf der Seite – diesmal als Fakten ohne (un-)lustiges Rumgelaber.

Wieder ein paar Häppchen für euch

Das Programm wächst immer weiter… in DIESEM Beitrag hatten wir euch schon ein paar Programmpunkte verraten, nun kommen ein paar weitere:

  • Jürgen Mümken: Kapitalismus und Wohnen (haben uns endlich für ein Thema entschieden)
  • Workshop: Theater der Unterdrückten
  • WerkStadtpiraten: „Hauswirtschaftslehre“ – Workshop zum Erlernen von Basic-Skills, um Häuser wieder nutzbar zu machen: Stromkabel verlegen/anschließen, Wasserrohre verlegen, Mauern, Akkuschrauber bedienen, Dachpappe verlegen, Schweißen…
  • FAU (Freie ArbeiterInnen Union) Berlin: Vorstellung der FAU-IAA
  • Vortrag & Diskussion: Der (Un-) Sinn des Begriffs ‚Extremismus‘ und seine Folgen
  • Workshop „Was ist Herrschaft?“
  • Workshop Computersicherheit
  • electro-Party in der Chemiefabrik
  • Das (vorerst) komplette Programm steht in 1-2 Wochen unter „Programm“ (hoho!). Dann entsteht auch der Programm-Flyer. Weitere Veranstaltungen (auch ganz spontane) können dann immer noch dazukommen, stehen dann halt „nur“ im Internet und auf den Zettelwänden.
    Wenn ihr was zum Programm beizusteuern habt: UNSER WIKI (bitte unbedingt Kontakt hinterlassen)

    Heute Kundgebung!

    Aus Anlass der Razzia Sächsischer Polizeikräfte beim Jena-er Stadtjugendpfarrer Lothar König (weil er am 19.Februar in Dresden zu Gewalt aufgerufen hätte…) gibt es

    heute um 16 Uhr
    eine Kundgebung
    in der Lothringer Straße 1
    (an der Sachsenallee, vor der Dresdner Staatsanwaltschaft)

    Infos zu den Geschehnissen findet ihr in jeder bekloppten Zeitung, aber guckt lieber hier.
    Ganz interessant ist auch ein ca. 2 Wochen alter SPIEGEL-Artikel zur Situation in Sachsen allgemein in Bezug auf „Extremismus“, Hausdurchsuchungen etc., in dem König auch zu Wort kommt. Den gibt’s hier.

    Wir sehen uns bei der Kundgebung!!!

    GEFÄLLT MIR: die Woche füllt sich langsam. WANTED: Aktionen!

    Die Woche bzw. das Wiki füllt sich langsam. Ein paar Sachen verraten wir schon mal. Wir…

  • diskutieren mit der Annette und Reiner von der Zukunftswerkstatt Jena
  • feiern die Theater-Performance vom „Muschiballett“ aus Berlin
  • lernen „Kompetenzen in kollektiver Selbstorganisation“ mit Tom Novak
  • lassen uns konsumkritisch (zu Fuß oder zu Fahrrad) durch Dresden führen
  • unterstützen den Antifaschistischen Stadtrundgang der Hoyerswerdaer Initiative pogrom91
  • …auch die fence-off-Demo am 24. in Leipzig (und wissen noch nicht, wie wir diesen Tag gestalten)
  • gärtnern und spazieren mit dem Werk.Stadt.Laden
  • freuen uns auf Jürgen Mümken (und müssen uns noch für ein Thema entscheiden^^)
  • philosophieren über Anarchie mit René Wolf
  • begrüßen den Autor des Buches „Herrschaftskritik – Analysen.Aktionen. Alternativen“
  • beschäftigen uns verschiedenartig mit dem Thema Stadt
  • holen uns Tips für selbstverwaltete Projekte vom RGW Beratungsbüro
  • werden unnatürliche Frauen in künstlichen Beziehungen mit der KRAKE
  • usw. …und…
  • wünschen uns extreeeeeem gute Aktionen!
  • Bitte reißt was, Leute. Sagt uns bitte bescheid, wenn ihr was plant (damit nicht z.B. zwei Sachen aus Versehen gleichzeitig sind), auch wenn ihr dabei noch Hilfe braucht. Aber überlegt euch bitte genau(!), was ihr wem erzählt, was ihr in Mails reinschreibt oder ins Internet stellt. Danke!

    Zu den Postkarten, die jetzt so rumschwirren:

    Dass am Anfang die Grußformel „Liebe …“ und am Ende „Dein …“ steht, ist ein Versehen – können wir aber nicht mehr rückgängig machen. Es soll NICHT heißen, dass die Postkarte sich vor allem (oder gar ausschließlich) an Männer richtet. Dass sie von „er“-Personen an „Sie“s geschickt werden soll, weil „er“ natürlich über die Libertären Tage bescheidweiß und „sie“ netterweise einweiht oder son Quatsch. So könnte das aber interpretiert werden. Das tut uns sehr leid. Bitte ergänzt eure bevorzugten Endungen!

    P.s.: Hey, der kleine Gag mit dem Sachsen-Wappen-Briefmarkenfeld​ ist doch wohl mindestens ’nen Schenkelklopfer wert!

    Liebe Veranstaltungs-Macher*innen!

    (Das richtet sich an euch ALLE, die ihr ja ausnahmslos potentielle Veranstaltungs-Macher*innen seid. Wird zusätzlich als Mail an die schon Angefragten bzw. Zugesagten verschickt)

    Da wir als Vorbereitungsgruppe 1. zu viel zu tun haben, um an alles zu denken und 2. sowieso blöd finden, Verantwortlichkeiten auf wenige Menschen zu konzentrieren, richten wir uns mit einer Bitte an euch: Wenn ihr Veranstaltungen machen wollt wie z.B. eine Diskussion, eine Lesung, einen Workshop, einen Vortrag (oder ungewöhnlichere Formen), ein Konzert, eine Party, eine Aktion, … dann denkt bitte selbst nach, was ihr dafür braucht und organisiert das rechtzeitig (= frühstmöglich!) bzw. fragt uns um Hilfe. Während der LiTa wird es auch so genug spontan zu klären geben…
    Es gibt Leute, mit denen ist schon alles (oder manches) abgesprochen, ihr braucht nicht doppelt bescheidsagen (obwohl: doppelt hält bekanntlich …). Wenn mit euch noch nicht alles abgesprochen ist: Weiterlesen!